Wer Chatbots, KI-Bilder und -Videos, KI-Texte oder zum Beispiel Microsoft Copilot nutzt, muss ab jetzt klar sagen: "Das war KI." Wer's nicht tut, zahlt.
Ab diesem Datum wird das Ganze behördlich überwacht und kontrolliert. Davor war das noch nicht der Fall.
Die 15 Millionen € gelten nicht für einen Solo-Selbstständigen. Das trifft vor allem Unternehmen mit hohen Jahresumsätzen. Lies unten genau, was für dich gilt.
Und keine Panik: Wenn du dir in Ruhe Zeit nimmst, dich selbst schlauzumachen, was jetzt gilt, und das dann einhältst, passiert nichts.
Ein Solo-Selbstständiger mit 100.000 Euro Jahresumsatz zahlt bei einem Verstoß eine andere Strafe als ein großes Unternehmen, obwohl beide dasselbe falsch gemacht haben. Genau nach diesem Prinzip wird auch hier die Strafe an die Unternehmensgröße angepasst.
Kurz gesagt: Nur in der Beschreibung reicht nicht. Das Gesetz will, dass man den Hinweis sofort sieht – nicht erst nach einem Klick auf "Mehr anzeigen". Und wichtig: Das gilt nicht nur für YouTube, sondern für alle Plattformen – auch Instagram, LinkedIn, TikTok, Facebook und die eigene Website.
Reicht rechtlich nicht. Zu versteckt – kaum jemand klappt die Beschreibung auf.
Am sichersten: kurz sagen oder einblenden "Dieses Video wurde mit KI erstellt."
YouTube zeigt den Hinweis inzwischen direkt unter dem Video, über der Beschreibung. Das nutzen – zusätzlich zur eigenen Kennzeichnung.
Weil man bei Shorts und Reels nichts aufklappt, muss der Hinweis direkt im Video zu sehen sein – egal ob YouTube, Instagram oder TikTok.
Das ist keine neue Regel vom 2. August – die gibt's schon länger, wird aber oft vergessen. Und sie hängt eng mit der Kennzeichnungspflicht zusammen.
Was steht drin? Jede Firma, die KI-Tools nutzt – auch nur ChatGPT, Claude oder Copilot im Marketing – muss dafür sorgen, dass alle, die damit arbeiten, genug über KI wissen. Man nennt das "KI-Kompetenz". Das betrifft jeden im Job, nicht nur die IT-Abteilung.
Was heißt "geschult"? Es gibt keine feste Vorschrift wie "3 Stunden Kurs". Wichtig ist: Die Mitarbeiter müssen verstehen,
Was passiert, wenn man's nicht macht? Keine feste Strafe fürs "nicht geschult". Aber: Ist niemand geschult, passieren Kennzeichnungs-Verstöße aus Unwissenheit – und die Firma haftet trotzdem in vollem Umfang, wenn dadurch ein Schaden entsteht.
Der wichtigste Satz dazu: Eine Schulung, die niemand belegen kann, schützt die Firma im Ernstfall nicht. Es reicht nicht, dass irgendwann mal geschult wurde – man muss es schriftlich nachweisen können.
Was genau muss man festhalten?
"Wir haben mal drüber gesprochen" ohne Datum, ohne Liste, verstreut in E-Mails.
Buchst du eine Schulung bei einer Fachperson, bekommst du automatisch eine Teilnahmebescheinigung mit Datum, Inhalten und Teilnehmerliste – ohne dass du selbst irgendwas dokumentieren musst.
Ab wann wird's ernst? Ab dem 2. August 2026 dürfen Aufsichtsbehörden das aktiv prüfen. Neue Mitarbeiter nicht vergessen: die müssen schon vor der ersten KI-Nutzung geschult werden, und am besten einmal im Jahr auffrischen.
Ich bin Nadine El Badramany, zertifizierte KI-Consultant seit 2023. Ich schule dein Team praxisnah im Umgang mit KI, genau zugeschnitten auf die Pflicht aus Artikel 4. Nach der Schulung erhalten alle Teilnehmenden eine Teilnahmebescheinigung mit den behandelten Inhalten als Nachweis für die Dokumentationspflicht.
Ich erkläre alles ohne Fachchinesisch, sodass wirklich jeder Mitarbeiter versteht, wie er KI im Arbeitsalltag richtig einsetzt. Ich habe schon in mehreren Firmen KI-Workshops und Schulungen gehalten, unter anderem bei der Kolping Bildungswerk GmbH in Würzburg und Aschaffenburg.
Weil das Thema gerade so präsent ist, bekomme ich aktuell viele Anfragen und kann nur eine begrenzte Anzahl an Firmen zeitnah betreuen. Wer sich jetzt meldet, kommt noch schnell dran, statt auf der Warteliste zu landen.
Transparenz ist mir wichtig: Ich schule euer Team praktisch im Umgang mit KI, genau wie es Artikel 4 vorsieht, und stelle danach eine Teilnahmebescheinigung aus. Das ist mir als zertifizierte KI-Consultant erlaubt. Ich bin aber keine Anwältin: Für eine rechtlich verbindliche Einschätzung zum EU AI Act wendet euch bei Bedarf zusätzlich an einen Anwalt.
Schreib mir einfach eine Anfrage an team@nadineelba.com mit Betreff "Schulung".
Anfrage per E-Mail sendenDie EU hat ein Gesetz für KI gemacht: den AI Act. Ein Teil davon (Artikel 50) gilt ab dem 2. August 2026. Er sagt einfach: KI darf sich nicht als Mensch verkleiden.
Ein Chatbot muss sagen, dass er eine Maschine ist – nicht so tun, als wäre er ein Mensch.
Ein unsichtbarer Code (Wasserzeichen) im Bild oder Text sagt: "Ich bin KI-gemacht."
Sieht ein Video echt aus, ist aber KI – muss ein Warnhinweis dran sein.
Erkennt ein System deine Gefühle (z. B. per Kamera), muss es das vorher sagen.
Kreuz an, was auf dich zutrifft:
Ich...
KI-System muss sagen: "Ich bin eine Maschine." Egal ob Chatbot oder Sprachassistent – er darf sich nicht als Mensch ausgeben.
Was ist ein Wasserzeichen hier? Stell dir einen unsichtbaren Stempel vor. Man sieht ihn mit dem Auge nicht – aber ein Computer kann ihn auslesen und sagen: "Aha, das Bild/Video/der Text kommt von einer KI." Das steckt versteckt in der Datei selbst, nicht als Wasserzeichen-Logo wie früher bei Fotos.
Wozu? Damit später jeder – auch Programme – nachprüfen kann, ob etwas echt oder KI-gemacht ist. Auch wenn jemand den Text/das Bild kopiert und weiterschickt.
Wer macht das? Meistens das KI-Tool selbst automatisch (z. B. baut ChatGPT, Midjourney oder Sora das schon mit ein). Du musst i.d.R. nichts extra einbauen – nur nicht absichtlich entfernen.
Was ist ein Deepfake? Ein Bild, Video oder eine Stimme, die mit KI so echt nachgemacht wurde, dass man denkt, es sei wirklich passiert – obwohl nicht.
Ein Video, in dem z. B. ein Politiker oder Star scheinbar etwas sagt, was er nie gesagt hat. Das ist ein klassischer Deepfake – Kennzeichnung ist hier Pflicht.
Du nutzt eine KI-Version von dir selbst (z. B. für Reels), und es ist klar erkennbar, dass es KI ist bzw. es wird gesagt → alles gut, solange gekennzeichnet.
Faustregel: Wirkt es täuschend echt und zeigt eine reale Person, einen realen Ort oder ein reales Ereignis, das es so nicht gab? Dann ist eine klare, sichtbare Kennzeichnung Pflicht.
Die Grundregel: Schreibst du einen Text mit ChatGPT oder Claude und postest ihn 1:1, so wie er rauskam, ohne ihn selbst zu verändern – dann muss unter den Post (z. B. bei Instagram in die Beschreibung): "Mit KI erstellt" oder ähnlich.
Text aus ChatGPT/Claude kopiert und unverändert gepostet → Kennzeichnung Pflicht. Steht der Hinweis nicht dabei, ist das ein Verstoß.
Du liest den KI-Text, änderst Sätze, kürzt, ergänzt eigene Gedanken, machst ihn zu deinem Text – dann trägst du die Verantwortung dafür als Mensch. Dann ist keine Kennzeichnung nötig.
Was heißt "redaktionell überarbeitet" genau? Es reicht nicht, ein Wort auszutauschen. Du liest kritisch drüber, korrigierst und machst es zu deiner eigenen Aussage. Kurz gemerkt: Copy-Paste = kennzeichnen. Selbst durchgearbeitet = keine Pflicht.
Für neue KI-Systeme gelten die Pflichten sofort.
Bestehende KI-Systeme müssen bis dahin nachgerüstet sein.
Klick ab, was du schon erledigt hast.
Wenn du magst, vereinbaren wir einen kurzen Besprechungstermin zur KI-Schulung für deine Mitarbeiter, unverbindlich und auf dich zugeschnitten.
Kleiner Hinweis: Rund um den 2. August melden sich gerade sehr viele Firmen bei mir, deswegen sind meine freien Termine begrenzt. Je früher du dich meldest, desto sicherer bekommst du noch einen Platz.
Schreib mir einfach an team@nadineelba.com mit Betreff "Schulung".
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